Zwei Lkw im selben Hof brauchen manchmal unterschiedliches Öl — entscheidend ist die API-Klasse: CK-4, CI-4, CH-4. Wer nur nach Viskosität kauft, füllt gutes Öl in den falschen Motor.

CK-4 ist die aktuelle Spitzenklasse für Straßen-Nutzfahrzeuge.
Was die Buchstaben zertifizieren
- CH-4 — Klasse von 1998: hoher Schwefel, keine Abgasnachbehandlung.
- CI-4 — Klasse von 2002: für EGR-Motoren und schwefelarmen Kraftstoff.
- CK-4 — Klasse von 2016: aschearm, scherstabil, schützt DPF und SCR.
Im Vergleich
| Merkmal | CH-4 | CI-4 | CK-4 |
|---|---|---|---|
| Sulfatasche | hoch (~1,3–1,5 %) | mittel (~1,0–1,2 %) | niedrig (≤1,0 %) |
| Scherstabilität | Basis | verbessert | hoch |
| Für | ohne EGR/DPF | EGR-Motoren | EGR + DPF + SCR |
Nach Abgasnorm wählen
- Euro 2/3, keine Nachbehandlung → CH-4 oder CI-4.
- Euro 4/5 mit EGR oder SCR → mindestens CI-4, besser CK-4.
- Euro 6 mit DPF → CK-4. Asche verstopft den DPF dauerhaft.

CI-4 bleibt die Arbeitsklasse für EGR-Motoren mit schwefelarmem Kraftstoff.
CK-4 im alten CH-4-Motor?
Meist ja — neuere Klassen sind beim Verschleißschutz abwärtskompatibel. Bei Motoren mit hohem Ölverbrauch kann das dünnere Additivpaket den Verbrauch leicht erhöhen.
Nie tun
- Klassen zwischen Wechseln mischen.
- CH-4 in DPF-Motoren füllen — Asche ist irreversibel.
- Nach Farbe urteilen: Dieselöl wird in Stunden schwarz.
Und ACEA?
Europäische Flotten nennen oft ACEA E4/E7/E9. E9 entspricht etwa CK-4, E7 etwa CI-4. Gilt das Handbuch, folgen Sie dem Handbuch.
Häufige Fragen
Ist CK-4 immer besser als CI-4?
Bei DPF-Motoren ja; bei alten Motoren mit hohem Schwefel bringt es keinen Vorteil.
Wechsel ohne Spülung möglich?
Ja, normaler Ölwechsel genügt; erstes Intervall etwas verkürzen.
Höhere Klasse = längeres Intervall?
Es erlaubt eines, abhängig bleiben Sie von Schwefel, Einsatz und Filtration.
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